Galerie
Galerie

Winterweg

Wandern

Auf diesem Abschnitt des Winter-Jakobswegs kann man viele Geheimnisse der Ribeira Sacra entdecken. Überraschende Landschaften, urige Dörfer und alte Kirchen und Klöster sind nur einige der Sehenswürdigkeiten dieser geschichtsträchtigen Variante des französischen Wegs. 

Wie kommt man hin Wie kommt man hin
Streckenentfernung
264,33 km
Reiseroute
Von A nach B
Beginn
A Rúa
Ende
Monte Faro
Schwierigkeitsgrad
Hohe
Höhenunterschied
Himmelfahrt: 4940 m
Abstieg: 5265 m
M.I.D.E. 3 3 3 4

Wenn im Winter Schnee die nahen Berge Os Ancares und O Cebreiro bedeckte, waren die Wege versperrt und die Reisenden mussten auf ihrer Pilgerung nach Compostela alternative Routen suchen. Viele der Pilgerer, die aus ganz Europa über den französischen Jakobsweg kamen, verbrachten den Winter in Ponferrada, während andere dem Verlauf des Sil folgten, um nach Galicien zu gelangen. Dieser Weg führte sie durch die Schlucht des Sil und verschiedene Ortschaften wie O Barco de Valdeorras, A Rúa oder Quiroga, abseits der hohen, beschneiten Berge. Danach gelangten sie bergauf nach Monforte, von wo aus es weiter nach Chantada ging. Anschließend durchquerten sie die Serra do Faro und passierten Lalín und Silleda, bevor sie schließlich Compostela erreichten.

Dies ist kein gewöhnlicher Wanderweg, sondern eine sehr lange Strecke, die eine gute Reiseplanung voraussetzt. Die Verwendung von GPS-Geräten mit gespeicherter Reiseroute ist sehr zu empfehlen.

Auch heute können die Pilger nach ihrer Ankunft in Ponferrada entscheiden, auf welchem Weg sie ihre Reise fortsetzen möchten. Wenn sie sich für den Winterweg entscheiden, durchlaufen sie die Ribeira Sacra in insgesamt vier Etappen.

Die erste Etappe führt die Pilger in unsere Region. Sie beginnt in A Rúa und endet in Quiroga. Diese Etappe hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad und ist 28 Kilometer lang. Sie folgt auf einem Großteil der Strecke dem Sil und führt durch den sogenannten Tunnel von Montefurado, der ein bedeutendes Werk der römischen Ingenieurskunst ist. In Quiroga können wir das dortige archäologische Museum besuchen.

Die zweite Etappe verbindet die Ortschaften Quiroga und Monforte. Sie ist insgesamt 33 Kilometer lang und hat einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad, da beim Aufstieg von den Ufern des Sil bis nach Monforte ein beträchtlicher Höhenunterschied überwunden werden muss. Auf diesem Weg können Pilger den zum Hotel umfunktionierten Gebäudekomplex San Vicente del Pino besuchen, der ein Kloster, einen Grafenpalast und einen Burgturm umfasst.

Die dritte Etappe bringt die Pilger über eine Entfernung von 31,6 Kilometern von Monforte nach Chantada. Diese Strecke führt zum Großteil über eine alte Römerstraße. Die Etappe wird als mittelschwer angesehen und weist in einem 2,5 Kilometer langen Abschnitt einen starken Höhenunterschied auf. Auf dem Weg können die Pilger eine Vielzahl von romanischen Kulturerbestätten der Region besuchen und malerische Landschaften am Ufer des Miño bewundern.

Die letzte Etappe des Winterwegs in unserer Region bringt die Pilger von Chantada bis zur Ortschaft Rodeiro. Dieser Abschnitt ist 26 Kilometer lang und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Der Weg führt die Pilger von Chantada bis zur Einsiedelei Nuestra Señora do Faro am höchsten Punkt dieses Gebirges, das die Grenze der Provinzen Lugo und Pontevedra bildet.

Von hier aus sind es nur noch drei Tagesmärsche bis nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg dorthin werden noch die Ortschaften Lalín und Silleda durchquert.

Nicht entgehen lassen!

Wir empfehlen euch die Besichtigung aller Ortschaften, durch die euch der Winterweg führt, da es in allen etwas Interessantes zu entdecken gibt. Weitere Informationen findet ihr in den Touristenbüros und auf dieser Website.

Winter-Jakobsweg in der Ribeira Sacra

Ausrüstung und Services

Parkplatz
Imbissstände
Wasserquellen

Barrierefreiheit

Im Fahrrad
Im Auto